05.04.2026: Münzer auf Platz 20
Nach dem Grand Prix Slowenia ging es eine Woche später für das MaxSolar Raymon Team wieder in Slowenien an den Start.
Das Rennen wird traditionell im Finale im Sprint entschieden. Die Chiemgauer Truppe um Ihren Leader García, versuchte trotzdem das Rennen aktiv mit zu gestalten.
Nach 20 km konnten sich 2 Fahrer vom Feld zu lösen, Mcnabb von MaxSolar versuchte noch an die beiden Spitzenreiten aufzuschließen, aber nach 10 km musste er das Vorhaben abbrechen, weil das Feld ihn wieder einholte. Danach übernahm das Pro Kontinental Team von Solution Tech aus Italien die Führungsarbeit. Dadurch wurde der Vorsprung der Spitze nie größer als zweieinhalb Minuten!
Bei der ersten Bergpassage fuhr das Peloton durch eine winterliche Landschaft, wobei die Straßen nach den Schneefällen der letzten Tage in Slowenien wieder frei waren.
Die Abfahrt des ersten Anstieges war dann der Anstieg des zweiten Berges mit 6 km und Steigungen bis 8 %. Hier fuhr das Team angeführt von Linus Scheitinger Ihren Leader José María García in aussichtsreicher Position in den Berg.
García attackierte, konnte sich vom Feld lösen und in der Abfahrt an die beiden Spitzenreiter aufschließen. Das Trio hatte zu diesem Zeitpunkt einen Vorsprung von ca. einer Minute.
Im Finale mussten noch drei Zielrunden mit 19 km absolviert werden. Das Trio hielt sich wacker, aber gegen die Sprintermannschaften hatten die Ausreißer keine Chance und wurden ca. 30 km vor dem Ziel vom Feld gestellt. Somit wurde die Taktik im Team umgestellt. Jetzt ging es darum, die Taktik auf den Sprinter im Team Jan Münzer auszurichten.
Jan Münzer wurde auf den letzten 10 km zum Ziel in eine aussichtsreiche Position gebracht.
4 km vor dem Ziel gab es dann in einer leichten Abfahrt einen Sturz, in den ca. 30 Fahrer verwickelt waren, darunter auch Meyer Eland der mit Schürfwunden glimpflich davon kam.
Im hektischen Finale in Novo Mesto konnte das Team Münzer nicht ganz vorne platzieren, sodass am Ende beim Sieg des Italieners Nencini Tommaso, Münzer auf Platz 20 ins Ziel kam.
Wir haben das Rennen mit García mitbestimmt, aber nach dem Berg war das Ziel noch zu weit entfernt. Deshalb haben wir dann auf den Sprint gesetzt. Im Finale war es sehr hektisch und wir haben uns dann als Team etwas verloren und ich musste mich alleine durchkämpfen. Somit kann man mit Platz 20 zufrieden sein.
Jan Münzer
https://www.procyclingstats.com/race/gp-adria-mobil/2026/result



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