21.05.2026

Erfolg bei Rund um Köln

Garcia bestätigt Form mit Platz 31  

Vergangenes Wochenende startete das MaxSolar Raymon Team beim Profirennen Rund um Köln. Bei dem von der UCI kategorisierte Rennen Klasse 1.1. mit vier World Tour Teams, Alpecin, Pick nich Post NL, Lotto Intermache  und Red Bull, Bora, handsgrohe, am Start waren, konnten die Chiemgauer ihr Können unter Beweis stellen. Dazu kamen vier Pro Tour Teams mit Q36,5 (CH), Flanderen (BEL), Solution Tech (IT) und Unibet Rockets (FR), sowie 13 Kontinental Teams und die deutsche Nationalmannschaft.

Die Chiemgauer gingen in Bestbesetzung García, McNabb, Eland, Raymond, Münzer, Martin und Scheitinger an den Start. Die Taktik war natürlich in die Gruppe des Tages zu kommen, um TV Zeiten zu generieren!

Auf den 190 km im bergischen Land mussten fünf Bergwertungen und drei Sprintwertungen ausgefahren werden. Bereits nach einigen Kilometern bildete sich eine fünf Mann starke Ausreißergruppe  in der auch der MaxSolar Raymon Fahrer Luca Martin vertreten war. Im Feld war das Tempo aber sehr hoch, weil einige Teams nicht vertreten waren.

So hatte die Gruppe maximal 30 Sekunden Vorsprung und nach 30 Kilometern wurde sie gestellt. Kurz danach bildete sich die nächste Spitzengruppe, wieder mit fünf Fahrern und hier war die Chieminger Truppe nicht vertreten. Die fünf Fahrer konnten jetzt ihren Vorsprung auf das Hauptfeld ausbauen auf ca. 1,30 Minuten.

In dieser Rennsituation hatte Jan Münzers Vorderrad Schaden, er konnte aber mit letzter Kraft nochmal ans Hauptfeld aufschließen. Auch nach der ersten Überfahrt des berühmt berüchtigten Agathaberges blieb die Gruppe vorne. Im Hauptfeld wurde der Agathaberg, der sehr schmal ist, in hohem Tempo gefahren und so teilte sich das Hauptfeld in mehrere Gruppe. Die einzelnen Gruppen konnten kurz darauf aber zum Feld wieder aufschließen. Beim zweiten Mal Agathaberg bei Kilometer 93 reduzierte sich das Hauptfeld und weitere Fahrer verloren den Anschluss. Die MaxSolar Fahrer fuhren zu diesem Zeitpunkt mit fünf Fahrern kompakt im Hauptfeld mit.

Als es dann zurück Richtung Köln ging, wurden die Ausreißer gestellt und schnell lösten sich drei World Tour Fahrer mit Petit Rad Bull, sowie zwei Fahrer von Q36,5 Pinarello. In Bensheim mussten nochmal drei Runden a 20 km absolviert werden und es musste dreimal der Kopfsteinpflaster Berg mit maximal 15% am Bensheimer Schloss bezwungen werden.  Hier forcierten die World Tourmannschaften das Tempo und ein erstes Hauptfeld mit ca. 50 Fahrer darunter die MaxSolar Fahrer García und McNabb. Das zweite Hauptfeld mit Eland, Münzer und Scheitinger  verlor immer mehr Zeit auf die erste Gruppe. Die drei Spitzenreiter mit Neuseeländer Pithie, dem Engländer Writh und de Gendt konnten ihren Vorsprung von ca. 30 Sekunden bis ins Ziel halten.

Im Sprint hatte dann der Neuseeländer dann die schnellsten Beine. Als erster Verfolger fuhr Tobias Müller mit sechs Sekunden Rückstand auf Platz vier. Mit Platz 31 konnte José María García seine gute Form der letzten Wochen unter Beweis stellen.

Mit Platz 86 von Luca Martin, 90 McNabb, 96 Eland, 97 Scheitinger, im zweiten Hauptfeld mit 9 Minuten Rückstand auf den Sieger können wir zufrieden sein. Unser Team konnte mit Luca die erste Spitzengruppe besetzen, dass war schon mal stark. Bei der zweiten Spitzengruppe wollten wir auch dabei sein, aber da konnte keiner der Jungs in dem Moment mitfahren, dass war natürlich schade. Mit Garcia hatten wir in der ersten Gruppe zu mindest einen Fahrer, aber ihm fehlen da als Bergfahrer die Sprintqualitäten, wenn vierzig Fahrer dann im Sprint ankommen. Aber wir konnten mit fünf Fahrer das Rennen beenden und das bei einem 1.1. Rennen. 

Wir werden jetzt eine kleine Pause einlegen, dass die Fahrer sich wieder erholen und dann bereiten wir uns auf die nächsten UCI Rennen vor.

Teamchef Heinz Kargl

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